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Minimalistisch leben: 5 Fakten, warum es gesund ist

Gehörst du auch zu den Menschen, die viel zu viele Dinge besitzen und nichts davon wegwerfen können? Dann lass dich in diesem Artikel inspirieren, weshalb minimalistisch zu leben gesund für dich sein kann und es dir vielleicht doch guttut, alten Ballast loszulassen.

Was ist Minimalismus überhaupt?

Lass uns mit der Frage beginnen, was Minimalismus überhaupt bedeutet, denn es scheint in den vergangenen Jahren zu einem Trendthema geworden zu sein. Beim Minimalismus geht es im Großen und Ganzen darum, dass weniger mehr ist. Er entstand als eine Art Gegenbewegung zur Konsumgesellschaft und wurde über die letzten Jahre für viele zu einer Art Lebensstil.

Der Grundgedanke: »Ein Leben mit wenig Dingen, macht unabhängiger, freier und glücklicher.« Das betrifft nicht nur die Gegenstände in deiner Wohnung, sondern auch:

  • den Arbeitsplatz,
  • das E-Mail-Postfach,
  • Apps auf dem Handy,
  • das Design deiner Website,
  • deine Musik-Playlist,
  • alte Telefonnummern,
  • Hobbys,
  • Menschen,
  • u. v. m.

In all diesen Bereichen, kann Minimalismus gelebt werden. Je weniger uns belastet, desto freier fühlen wir uns.

Macht minimalistisch leben glücklicher?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ja, minimalistisch leben kann glücklicher machen. Ich habe es schon als Kind geliebt, so wenig wie möglich Dinge zu besitzen. Mich überforderte das Meer an Sachen, Büchern, Spielen und Schränken. Als ich alt genug war, begann ich nach und nach immer mehr Dinge auszumisten. 

Dabei fiel es mir anfangs sonderlich schwer, Geschenke oder Dinge wegzugeben, zu denen ich einen emotionalen Bezug hatte oder die einen hohen Geldwert hatten – selbst dann, wenn ich sie nie gebraucht hatte und sie nur um Schrank verstaubten. Mit den Jahren habe ich jedoch gelernt, wie gut es tut, auch diesen emotionalen Ballast loszulassen. Die Menschen oder Momente, die ich mit den Dingen verbunden habe, sind nicht dieser Gegenstand.

Ist minimalistisch leben nachhaltig?

Das kommt ganz darauf an, wie man den Minimalismus lebt. Früher habe ich viele Sachen einfach weggeschmissen. Das war zwar minimalistisch, aber nicht wirklich nachhaltig

Heutzutage versuche ich die Dinge zu verschenken oder zu verkaufen und ihnen somit ein zweites Leben zu ermöglichen. Doch auch hier merke ich oft den Überfluss der Gesellschaft, da vieles einfach neu statt gebraucht gekauft wird. Es ist also sehr herausfordernd, mit Dingen, die wir bereits besitzen, nachhaltig Minimalismus zu betreiben. 

Womit du aber nachhaltig sein kannst, ist dein künftiges Konsumverhalten. Indem du dir beim nächsten Einkauf genau überlegst: »Brauche ich die paar Schuhe jetzt WIRKLICH?« und dich immer öfter gegen den unnötigen Konsum entscheidest, trägst du bereits einen kleinen Teil zur Nachhaltigkeit bei. Denn je geringer die Nachfrage ist, umso weniger wird auch künftig Produziert. 

5 Fakten, warum minimalistisch Leben gesund ist

Minimalismus macht also glücklich, aber ist es auch gesund? Ich möchte dir fünf Fakten nennen, weshalb minimalistisch Leben gesund sein kann:

1. Dein Kopf ist freier

Jeder Gegenstand, der im Raum steht, beansprucht unterbewusst deine Aufmerksamkeit. Nun zähle doch einmal, wie viele Gegenstände in diesem Moment in dem Raum sind, in dem du dich befindest. Sicherlich eine ganze Menge, oder? Je weniger wir besitzen, desto freier ist unser Kopf.

2. Du hast mehr Geld

Geld allein macht nicht glücklich – doch es kann dir ein Gefühl von Sicherheit geben, ein paar Rücklagen zu haben. Wenn du dein Geld nicht mehr in unnötigen Konsum steckst und die Dinge verkaufst, die du nicht mehr brauchst, kannst du dir ein Polster ansparen. 

Mit einem Teil des Geldes kannst du dann entweder deine Arbeitszeit reduzieren oder du gehst auf Reisen. Dieses Gefühl von Sicherheit und Freiheit tut deiner Psyche gut und sorgt für deine Gesundheit. 

3. Du hast mehr Zeit für Familie und Freunde 

Wie bereits erwähnt, hast du durch einen minimalistischen Lebensstil mehr Geld zur Verfügung, was dir die Freiheit gibt, mehr Zeit mit deinen Freunden und deiner Familie zu verbringen. Soziale Kontakte sind enorm wichtig für unsere emotionale und psychische Gesundheit.

4. Du kannst das, was du hast, mehr genießen

Ein weiterer wundervoller Vorteil eines minimalistischen Lebens ist der Genuss. In unserem Überfluss an Dingen bleibt leider gar keine Zeit mehr, all das zu genießen. Wenn du weniger besitzt, hast du auch mehr Zeit dich darüber zu freuen und die Dinge, die du hast wirklich zu schätzen. 

5. Besserer Schlaf

In einem aufgeräumten Schlafzimmer, in dem so wenig wie möglich Dinge sind, lässt es sich viel besser schlafen. Denn dein Geist ist nicht von unzähligen Gegenständen abgelenkt. Ein besserer Schlaf trägt ebenfalls zu einem gesunden Leben bei, denn wenn wir ausgeruht sind, starten wir viel fitter in den Tag und haben mehr Elan, was automatisch zu mehr Lebensfreude führt.

Fazit: Minimalistisch leben fängt im Kleinen an

Es ist natürlichem jedem selbst überlassen, was für ein Leben er führt. Du fühlst dich wohl im Überfluss und Konsumrausch? Dann ist das völlig okay. Wenn dich der Beitrag jedoch inspiriert hat und du dem Minimalismus eine Chance geben möchtest, dann herzlich willkommen. Mach dir keinen Druck, wenn es dir anfangs schwerfällt, auszumisten. Nimm dir einfach jeden Tag eine Sache vor, die du verschenken oder verkaufen möchtest. Auch ein bewussterer Konsum hilft dir bereits minimalistisch zu leben und weniger Dinge zu horten.

Buchempfehlung:
Das kann doch weg! Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben. 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil* – von dem Autor Fumio Sasaki

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