• Lesedauer:8 min Lesezeit
You are currently viewing <strong>Warum du am Morgen meditieren solltest</strong>

Warum du am Morgen meditieren solltest

Fast nichts kann so heilsam sein, wie Achtsamkeit und Meditation. Warum du lieber am Morgen meditieren solltest und was genau es mit dir und deinem Körper macht, liest du im folgenden Artikel. Der Beitrag enthält persönliche Erfahrungen.

Inhaltsverzeichnis:

Warum ist Meditieren überhaupt wichtig?

Wir alle kennen es – wir hetzten gestresst durch unseren Alltag und sind dabei völlig unbewusst mit unseren Gedanken. Und das Schlimmste: Das alles beginnt gleich morgens nach dem Aufstehen. Häufig laufen die Dinge dabei auf Autopilot ab, sei es den morgendlichen Tee oder Kaffee zu trinken, die WhatsApp-Nachrichten zu beantworten oder einfach nur das stupide Zähneputzen. Dabei spielt unser Kopf verrückt und bringt einen Gedanken nach dem nächsten. Wir switchen in unserem Kopf immerzu zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her. Dabei geht es meistens darum, was wir in der Vergangenheit doch hätten besser machen können und wovor wir in der Zukunft Angst haben. Das alles macht uns nur noch gestresster und wir verlieren uns mit der Zeit selbst. 

Damit wir wieder achtsamer für den Moment werden und unseren Geist zur Ruhe bringen, hilft Meditieren – und das am besten direkt nach dem Aufstehen. Dabei ist es egal, ob du eine geführte Meditation hörst oder lediglich auf deinen Atem achtest und versuchst deine Gedanken still werden zu lassen. Beides hilft dir, aus deinem Alltagsstress auszubrechen und wieder mehr bei dir selbst anzukommen. 

Wieso solltest du lieber am Morgen meditieren?

Grundsätzlich ist es egal, wann du meditierst. Für viele eignet sich jedoch der Morgen optimal. Denn morgens ist es noch ruhig und der Rest der Welt schläft noch (wenn er nicht ebenfalls meditiert😉). Deine Gedanken sind noch nicht so aktiv und du musst noch keine Ereignisse und Erfahrungen vom Tag verarbeiten. Dafür solltest du dir jedoch ganz bewusst direkt nach dem Aufstehen die Zeit zum Meditieren nehmen. Denn vorher aufs Smartphone zu schauen und E-Mails und Nachrichten zu checken, macht deinen Geist und deine Gedanken bereits aktiv und kann dir das Meditieren erschweren. Denn bei einer Meditation geht es darum, Gedanken ziehen zu lassen und lediglich im Moment zu sein und diesen anzunehmen, wie er ist. 

Am Morgen meditieren – Was macht es mit deinem Körper und Geist?

1. Angst und negative Emotionen werden gelindert

Kennst du das auch: Du hast unruhige Gedanken und vor etwas bevorstehendem Angst. In dir kommen Angst-, wenn nicht sogar leichte Panikgefühle auf. Dein Körper signalisiert dir diese Gefühle in Form von Schwitzen, eine Enge in der Brust oder sogar Herzrasen. Meditieren kann dem ganzen entgegenwirken und die Angst sowie die negativen Emotionen lindern. 

Ein Beispiel: Du hast Angst vor der bevorstehenden Prüfung am heutigen Tag und hast die oben beschriebenen Symptome. Dann fang erst einmal an, dir Zeit zu nehmen, dich bequem hinzusetzen und ruhig und gleichmäßig zu atmen. Lass den Atem etwas tiefer und langsamer werden und achte genau auf die Luftströme, die ein und aus gehen. Konzentriere dich nur darauf. Kommen Gedanken, dann pack sie in eine Schublade und sag ihnen, dass du dich später um sie kümmerst. Wenn es dir hilft, sage dir zudem ein inneres Mantra wie „Ich schaffe die Prüfung heute. Ich bin gut vorbereitet.“ Mach das ein paar Minuten lang, bis du dich wirklich ruhiger fühlst.

2. Bewusster in den Tag starten 

Wenn du dir eine klare Intention für den Tag setzt, wie „Ich werde heute allen mit einem Lächeln begegnen.“, und dann achtsam in den Tag startest, bist du dir deiner selbst bewusst. Du bist dir bewusst darüber, wie es dir geht, was du dir für den Tag wünschst und hast einen Leitfaden, an dem du dich orientieren kannst: Nämlich alle Menschen freundlich anzulächeln. Du achtest darauf, was du tust und andersherum auch auf die Menschen, die dir begegnen. 

Aber auch das Atmen während der Meditation ist bereits pures Bewusstsein. Achtsamkeit im Moment zu praktizieren, macht dich bewusster für dich und deinen Körper. 

3. Klare Entscheidungen

Wenn du gleich am Morgen meditierst, triffst du über den Tag klarere Entscheidungen. Du bist nämlich viel gelassener und ruhiger im Geist, wodurch du besser denken kannst. Negative Gedanken nehmen dich nicht mehr so stark ein und so fällt es dir leichter, die Dinge objektiv zu sehen und eher aus der Ferne zu betrachten.

4. Beziehungen verbessern sich

Auch deine zwischenmenschlichen Beziehungen werden sich durch regelmäßige Meditation verbessern. Wenn der Stress abnimmt, bist du in zwischenmenschlichen Interaktionen viel gelassener. Du wirst auch selbstsicherer und achtest mehr darauf, was deine Umgebung tut und sagt. So kannst du besser auf deine Mitmenschen eingehen und Ihnen mehr Mitgefühl und Wohlwollen entgegenbringen.

5. Bonus: Meditation hilft natürlich nicht nur am Morgen

Auch das Einschlafen kann dir besser gelingen, wenn du meditierst. Durch ruhiges Atmen entspannen sich dein Körper sowie dein Geist und kommen so schneller zur Ruhe. Wenn du geführte Meditationen zum Einschlafen hörst, kannst du leichter in eine andere Welt abtauchen oder bei einer Meditation, wo du deinen Körper wahrnimmst, kannst du diesen bewusst und gezielt zur Ruhe kommen lassen.

Fazit

Ich bin ein echter Fan vom Meditieren, da es mein Leben insgesamt entspannter und leichter macht. Durch bewusstes Atmen und das bewusste Abschalten deiner Gedanken, kommst du in ein tieferes Bewusstsein, was dir im Alltag helfen wird. Du wirst Ängste und negative Emotionen mindern sowie besser in den Tag starten können und du kannst zudem klarere Entscheidungen treffen. Deine zwischenmenschlichen Beziehungen können sich verbessern und solltest du dich für die Meditation am Abend entscheiden, wird dir das Einschlafen leichter fallen. Also beginne am besten noch heute mit deiner ersten Meditation. 😊

Dir hat der Beitrag gefallen und du suchst auch eine Texterin? Dann schreibe mich gerne über mein Kontaktformular an. 

Lass auch gerne einen Kommentar da, wenn du fleißige:r Leser:in bist. 

Schreibe einen Kommentar