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Regelschmerzen lindern: 5 natürliche Hausmittel

Wer sie kennt, weiß, wie unangenehm die monatlichen Schmerzen vor und während der Periode sein können. Damit wir Frauen die Regelschmerzen lindern können, greifen wir dann häufig zu Schmerzmedikamenten in Form von Tabletten. Diese helfen uns zwar dabei, die Schmerzen auszuhalten, haben jedoch auch Nebenwirkungen. In diesem Beitrag verrate ich dir, was du tun kannst, um die Schmerzen auf natürlichem Weg zu reduzieren. 

Was ist der Grund für Regelschmerzen?

Während der Regelblutung, auch Menstruation genannt, ziehen sich in regelmäßigen Abständen die Muskeln in der Gebärmutter zusammen und entspannen sich wieder. Die oberste Schleimhautschicht der Gebärmutterwand kann sich so ablösen und den Körper durch den Muttermund und die Scheide verlassen. Dieser Vorgang kann bei einigen Frauen Schmerzen auslösen.

Unterschieden werden sie in primäre und sekundäre Regelschmerzen:

  • Bei den primären Regelschmerzen (Dysmenorrhoe) sind die Schmerzen von der ersten Periode an vorhanden und können bis zum Einsetzen der Wechseljahre andauern. 
  • Bei den sekundären Regelschmerzen entstehen die Schmerzen erst zu einem späteren Zeitpunkt. Ursache können in diesem Fall gynäkologische Erkrankungen, wie Endometriose, Zysten, Myome, Polypen, Eileiterentzündungen oder gar Krebs sein.

Symptome bei Regelschmerzen

Die krampfartigen Schmerzen im Unterbauch können sich unterschiedlich intensiv anfühlen und mit anderen Beschwerden wie

  • Übelkeit,
  • Durchfall, 
  • starken Kopfschmerzen,
  • menstrueller Migräne, 
  • Schmerzen in den Beinen und im unteren Rücken,
  • Schwäche und Schwindel, 
  • Hautrötungen, 
  • Schlafstörungen oder
  • Stimmungsschwankungen

einhergehen.

Das alles kann uns Frauen stark belasten und uns im Alltag einschränken. Auch die Dauer der Schmerzen ist individuell. Bei einigen Frauen dauern die sie nur ein paar Stunden an, während andere Frauen mehrere Tage unter den Schmerzen leiden.

Vorsicht: Werden die Schmerzen plötzlich sehr stark und unterscheiden sich von früheren Beschwerden, solltest du dich unbedingt von deinem Arzt oder deiner Ärztin untersuchen lassen. 

Wie kann ich meine Regelschmerzen lindern?

Sekundäre Regelschmerzen können in manchen Fällen wieder verschwinden, dafür sollte dein Arzt oder deine Ärztin jedoch die Ursache herausfinden und eine entsprechende Therapie angestrebt werden. Primäre Regelschmerzen hingegen lassen sich leider nicht heilen, da sie eine natürliche Folge des weiblichen Zyklus sind. Du kannst jedoch versuchen, die Symptome zu verbessern.

Viele Frauen greifen auf Schmerzmittel zurück, um die Regelschmerzen zu unterdrücken. Worüber du dir jedoch immer bewusst sein solltest: Diese haben Nebenwirkungen und können auf Dauer anderen Organen schaden. Hier muss jeder selbst wissen, welchen Weg der Schmerzbehandlung er wählt und was für ihn zumutbar ist. Es gibt mittlerweile viele natürliche Mittel, die es ebenfalls schaffen können, die Schmerzen während der Periode zu lindern. 

Regelschmerzen lindern – 5 natürliche Hausmittel

1. Mit Wärme entspannen

Deine Regelschmerzen lindern kannst du, indem du dir auf den Unterleib

  • eine Wärmflasche, 
  • ein Kirschkernkissen, 
  • eine Heizdecke oder 
  • ein Wärmepflaster 

legst bzw. klebst. Die Wärme entspannt die Muskeln und mindert so auch das Schmerzempfinden.

2. Ausgewogene Ernährung

Mit einer gesunden Ernährung kannst du während der Regelblutung deinen Körper unterstützen und so auch die Regelschmerzen lindern. Wichtig ist eine ballaststoffreiche Kost mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. 

Tierische Produkte solltest du während deiner Periode eher meiden. Der Grund: sie enthalten Unmengen Omega-6-Fettsäuren, welche an der Bildung des Gewebshormons Prostaglandine beteiligt ist. Dieses Hormon löst unter anderem die Schmerzen während der Regelblutung aus. 

3. Yin Yoga gegen Regelschmerzen

Beim Yin Yoga stehen das bewusste Atmen und die sanften Übungen im Fokus. Wenn du die Übungen während deiner Periode machst, kann sich dein Unterleib entspannen, Stress im Körper abgebaut und die Durchblutung gefördert werden. So kannst du deine Regelschmerzen lindern.

Du kannst die Übungen auch vorbeugend ein paar Tage vor Einsetzen deiner Blutung machen und schauen, wie sie sich auf deine Beschwerden auswirken.

4. Entspannte Regel mit Heilkräutern

Es gibt verschiedene Kräuter, welche während der Periode entkrampfend wirken können. Dazu zählen:

  • Mönchspfeffer, 
  • Schafgarbenkraut,
  • Frauenmantelkraut, 
  • Kamille,
  • Ingwer,
  • Gänsefingerkraut,
  • Thymian,
  • Lavendel und 
  • Pfefferminze.

Du kannst die Kräuter durch Tees direkt zu dir nehmen oder durch ätherische Öle einatmen und so deine Regelschmerzen lindern.

5. Regelschmerzen lindern durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Heilkräuter findest du aber auch in einigen Nahrungsergänzungsmitteln. So gibt es von InnoNature* die Menstru® Balance Kapseln, welche unter anderem schmerzlösende Inhaltsstoffe wie Mönchspfeffer und Frauenmantelkraut enthalten. 

Außerdem gibt es bei InnoNature auch Bio Mönchspfeffer Extrakt Tropfen gegen Regelschmerzen, welche vom Körper durch die flüssige Extraktion besonders gut aufgenommen werden können. 

Zudem bietet InnoNature auch ein ganzes Frauen-Balance-Paket an, in dem alle wichtigen und hochwirksamen Inhaltsstoffe kombiniert sind. Diese unterstützen dich bei deiner Periode und können deine Regelschmerzen reduzieren.

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Fazit: Du kannst deine Regelschmerzen mit natürlichen Mitteln lindern

Es sind nicht zwingend Schmerzmittel nötig, um deine Regelschmerzen zu lindern. Natürliche Hausmittel wie:

  1. Wärme,
  2. eine ausgewogene Ernährung,
  3. Yin-Yoga-Übungen,
  4. Heilkräuter in Tees und ätherischen Ölen und 
  5. Nahrungsergänzungsmittel wie Mönchspfeffer

können dir auch auf natürlichem Weg dabei helfen, weniger Schmerzen während deiner Regelblutung zu empfinden.

Quellen:

  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29037637/
  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32559803/
  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34383437/
  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18296341/
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6454168/#:~:text=Conversely%2C%20foods%20containing%20Omega%2D6,observed%20to%20decrease%20estrogen%20levels.

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